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Geförderter Mobilfunkausbau gewinnt deutlich an Dynamik – mehr als 100 Mobilfunkmasten bis Jahresende erwartet

Naumburg (Saale), 7. September 2026 – Der geförderte Mobilfunkausbau für das Schließen „weißer Mobilfunkflecken“ nimmt weiter an Fahrt auf: In den Monaten Juli und August sind 13 neue Mobilfunkmasten aufgestellt worden. Damit sind inzwischen mehr als 50 geförderte Masten errichtet. 

Ernst Ferdinand Wilmsmann, Geschäftsführer der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mbH (MIG): „Wir stehen im ständigen Austausch mit den Tower Companies, Mobilfunknetzbetreibern, Genehmigungsbehörden und anderen am Mobilfunkausbau beteiligten Akteuren, um die Förderprojekte voranzubringen. Unsere Unterstützung zeigt Wirkung: Der geförderte Ausbau gewinnt deutlich an Dynamik. Wir erwarten, dass bis zum Jahresende die Marke von 100 gebauten Masten überschritten wird und viele dieser Masten dann in Betrieb sind.“

Die Voraussetzungen dafür sind gut: Aktuell befinden sich 39 weitere Mobilfunkmasten im Bau. Davon sind 22 Bauvorhaben in den zwei letzten Monaten gestartet. Für mehr als 60 weitere Standorte wurden Baugenehmigungen erteilt. Damit stehen zahlreiche Projekte unmittelbar vor der Umsetzung.

Die Realisierung geförderter Mobilfunkstandorte ist häufig mit besonderen Herausforderungen verbunden. Viele „weiße Mobilfunkflecken“ liegen in Regionen, in denen bei der Planung und Umsetzung neuer Maststandorte umfangreiche Naturschutzbelange berücksichtigt werden müssen. Hinzu kommt, dass für die Anbindung der neuen Masten an die Strom- und Glasfasernetze teilweise längere Leitungsstrecken neu geschaffen werden müssen. Jeder geförderte Standort ist daher ein eigenes Projekt und bringt individuelle technische, planerische und genehmigungsrechtliche Herausforderungen mit sich. Diese zusätzlichen Anforderungen machen die Realisierung solcher Standorte in sehr vielen Fällen aufwändig und zeitintensiv. 

Um den Ausbau trotz dieser Herausforderungen weiter voranzubringen, steht die MIG in engem und kontinuierlichem Kontakt mit den beteiligten Tower Companies. Ziel ist es, konkrete Hemmnisse gemeinsam zu identifizieren, Lösungen zu entwickeln und Verzögerungen soweit wie möglich einzugrenzen. Zugleich wirkt die MIG darauf hin, dass die bewilligten Förderprojekte von den Tower Companies und Mobilfunknetzbetreibern mit hoher Priorität umgesetzt werden. 

„Jeder einzelne gebaute und in Betrieb genommene Mobilfunkmast ist ein Erfolg, weil damit der Lückenschluss in der Mobilfunkabdeckung bei den Nutzerinnen und Nutzern ankommt. Mit den bereits fertiggestellten, im Bau befindlichen und genehmigten Standorten ist dafür eine wichtige Grundlage geschaffen. Der geförderte Mobilfunkausbau leistet einen wichtigen Beitrag zu einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur und einer hochwertigen Mobilfunkabdeckung insbesondere in ländlichen Regionen - und damit auch zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland“, so MIG-Geschäftsführer Wilmsmann.

Der Bau der geförderten Mobilfunkmasten und deren Anbindung an Strom- und Glasfasernetze erfolgen durch die Tower Companies DFMG Deutsche Funkturm GmbH, Vantage Towers GmbH und Phoenix Towers International GmbH, denen für die jeweiligen Vorhaben eine Förderung bewilligt wurde. Für die tatsächliche Nutzung der geförderten Infrastruktur sorgen die Mobilfunknetzbetreiber. Sie haben sich gegenüber der MIG vertraglich dazu verpflichtet, die gefördert errichteten Mobilfunkstandorte zu nutzen. Damit greifen Förderung, Bau und spätere Nutzung für die Schließung „weißer Mobilfunkflecken“ ineinander: Die Förderung schafft die Voraussetzung für die Errichtung neuer Standorte wo kein eigenwirtschaftlicher Ausbau stattfindet, die Tower Companies übernehmen deren Bau, und die Mobilfunknetzbetreiber stellen die Nutzung der Infrastruktur für ihre Netze sicher und sorgen damit für eine erstmalige Mobilfunkabdeckung bislang unversorgter Gebiete. 

Mehr zur Mobilfunkförderung und zur MIG unter www.netzda-mig.de.

Pressekontakt

Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mbH
Dr. Kerstin Küpperbusch
Leiterin Kommunikation und Dialog
Mobil +49 (0) 151 228 48652
presse@netzda-mig.de 

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