Pressemitteilung |

14 neue Standorte im September gebaut – Geförderter Mobilfunkmast in Schleswig-Holstein ist in Betrieb

Naumburg (Saale), 02.10.2026 – Der geförderte Mobilfunkausbau verzeichnet im September einen weiteren Fortschritt. In den vergangenen Wochen sind 14 neue Mobilfunkmasten hinzugekommen. Die Zahl der im Rahmen des Mobilfunk-Förderprogramms des Bundes bereits vollständig errichteten Mobilfunkmasten steigt damit auf 73. Zugleich ist der Bau von sieben weiteren Masten gestartet. Damit ist ein Drittel der bewilligten Projekte in der baulichen Fertigstellung. Einer der errichteten Masten ist nun in Schleswig-Holstein in den Betrieb genommen worden. Mit der Einbindung und Freischaltung im Netz kann nun eine seit langem bestehende Lücke in der Mobilfunkversorgung in der Gemeinde Bahrenhof geschlossen werden. 

„Die Unterstützung und Begleitung des geförderten Mobilfunkausbaus in der Umsetzungsphase durch die MIG führt immer mehr zu sichtbaren Ergebnissen. Unserem Ziel, dass die Tower Companies bis Ende des Jahres über 100 geförderte Mobilfunkmasten gebaut haben, sind wir im letzten Monat gemeinsam ein großes Stück nähergekommen. Ich bitte die Tower Companies, den erfreulichen Schwung der letzten Monate beizubehalten und die Umsetzung der Förderprojekte weiter engagiert voranzutreiben, damit die ‚weißen Mobilfunkflecken‘ weiter von der Landkarte verschwinden“, sagt Ernst Ferdinand Wilmsmann, Geschäftsführer der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mbH (MIG) und betont: „Wenn an einer Stelle beim Mobilfunkausbau zusätzliche Anforderungen entstehen oder etwas ins Stocken gerät, kann das Auswirkungen auf den gesamten Zeitplan haben. Entscheidend ist deshalb, Hemmnisse frühzeitig zu erkennen, gemeinsam Lösungen zu finden und die Projekte konsequent weiterzuverfolgen“.

Das ist zum Beispiel in Herbstein in Mittelhessen erfolgreich geschehen. Hier musste aufgrund naturschutzrechtlicher Anforderungen zunächst gemeinsam mit der Bürgermeisterin und der unteren Naturschutzbehörde ein alternativer Standort gefunden werden. Auch während der Bauphase des Masts im Juni 2026 waren noch Anpassungen erforderlich. Aber der Mast steht jetzt. Die Strom- und Glasfaseranbindung des neuen Masts muss nun zügig erfolgen.

Ein weiteres Beispiel ist der Förderstandort Ramin in Mecklenburg-Vorpommern. Hier führten Belange des Denkmalschutzes zu einer Verschiebung des Standorts und einer Anpassung der Masthöhe. Diese Herausforderungen sind im engen Zusammenwirken der beteiligten Akteure – Genehmigungsbehörden, Kommune, Tower Company mit Unterstützung der MIG geklärt worden. Der Mast ist letzte Woche gebaut worden, sodass im nächsten Schritt die Anbindung an die passive Infrastruktur erfolgen kann.

Auch die regionalen Voraussetzungen unterscheiden sich. Die südlichen Bundesländer sind geprägt von Mittelgebirgen, die den Mobilfunkausbau in der Fläche etwa bei der Suche nach geeigneten Standorten und deren Erschließung, aufwendiger machen. 

Dagegen ist der Mobilfunkausbau in den flacheren nördlichen Bundesländern einfacher. Beispielsweise sind in Schleswig-Holstein bereits rund 94 Prozent der Landesfläche mit 5G durch mindestens einen Netzbetreiber versorgt, bei LTE liegt die Flächenversorgung bei rund 99,75 Prozent. Entsprechend gibt es dort vergleichsweise weniger förderfähige Versorgungslücken. In Schleswig-Holstein sogar nur ein Standort, der eine Förderung erforderlich machte. Diese Lücke konnte nun erfolgreich geschlossen werden.

Die Beispiele machen deutlich: Mobilfunkausbau ist gerade in ländlichen Gebieten kein standardisierter Ablauf. Jeder geförderte Standort hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Herausforderungen. Gerade dort, wo Versorgungslücken in ländlichen oder schwer erschließbaren Regionen geschlossen werden sollen, sind individuelle Lösungen und eine enge Zusammenarbeit vor Ort erforderlich.

 

Pressekontakt

Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mbH
Dr. Kerstin Küpperbusch
Leiterin Kommunikation und Dialog
Mobil +49 (0) 151 228 48652
presse@netzda-mig.de 

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