
Erinnern Sie sich noch an Familie Waßmuth aus Hertingshausen einem Ortsteil der hessischen Gemeinde Wohratal?
Vor anderthalb Jahren haben wir die beiden Landwirte mit der Filmkamera besucht, um zu erfahren, wie es ist, in einem Funkloch zu leben und zu arbeiten. (Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=6t7lRqOOb8I)
Seit sehr langer Zeit wartet der Ort Hertingshausen darauf, endlich mit Mobilfunk versorgt zu werden. Die MIG hat sich dem Fall angenommen. Yvonne und Axel Waßmuth haben uns tatkräftig bei der Suche eines Grundstücks für den geförderten Mast unterstützt.
Diese Woche war es endlich soweit. Ein Montageteam der Fuchs Europoles hat bei widrigen Wetterbedingungen den rund 45 Meter hohen Schleuderbetonmast gestellt. Doch „Tief Elli“ konnte die Bauarbeiten nicht stoppen.
Vor Ort trafen wir auch Heiko Dawedeit, den Bürgermeister der Gemeinde Wohratal. Er ist froh, dass dieser Standort zustande gekommen ist. Denn Hertingshausen ist der letzte der vier Ortsteile der Gemeinde Wohratal, der noch unversorgt ist.
Jetzt muss der Mast nur noch ans Strom- und Glasfasernetz angeschlossen und die Antennen durch die Netzbetreiber angebracht werden. Dann gehört auch diese Versorgungslücke endlich der Geschichte an.