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Pressemitteilung: MIG startet ersten Förderaufruf für Investitionen in die flächendeckende 4G-Versorgung

Funkmast für Lambach/Bayern geplant +++ MIG bietet Förderung zur Schließung weißer Flecken +++ Förderantrag auf Webseite der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft online

Naumburg (Saale), 28.2.2022  –  Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mbH (MIG) hat heute ihren ersten Förderaufruf für die Errichtung eines Mobilfunkmasts veröffentlicht. Der geförderte Mast soll im Bayerischen Wald in der zur Marktgemeinde Lam gehörenden Ortschaft Lambach errichtet werden. Dort haben Handys bisher keinen Empfang.

MIG-Geschäftsführer Ernst-Ferdinand Wilmsmann: „Die Veröffentlichung des ersten Förderaufrufes ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer flächendeckenden, hochwertigen Mobilfunkversorgung gerade auch in ländlichen Gebieten, um allen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Institutionen – unabhängig von ihrem Standort – die Chancen der Digitalisierung zu eröffnen und damit gleichwertige Lebensverhältnisse in urbanen und ländlichen Gebieten zu ermöglichen. Ab jetzt werden wir regelmäßig weitere Förderaufrufe für die Schließung ‚weißer Mobilfunkflecken‘ veröffentlichen.“

Mit dem künftigen Mast sollen die bestehenden Funklöcher in Randlagen der Marktgemeinde Lam, am Kolping Ferienhaus Lambach und im angrenzenden touristisch frequentierten Wandergebiet im Bayerischen Wald geschlossen werden. Ein Mobilfunknetzbetreiber hat bereits zugesagt, den Mast nach seiner Fertigstellung zu nutzen.

„Wichtig ist: Gefördert wird die Errichtung des Masts und dessen Betrieb für eine Zeitdauer von sieben Jahren. Die MIG schließt die dabei entstehende Wirtschaftlichkeitslücke und übernimmt damit einen großen Kostenblock. Die Mobilfunknetzbetreiber können an einen solchen geförderten Mast zu festgelegten günstigen Konditionen ihre Antennen anbringen und damit den ‚weißen‘ Fleck ausleuchten“, erläutert Ernst-Ferdinand Wilmsmann.

Der heute veröffentlichte Förderaufruf ist auf der Unternehmensseite der MIG abrufbar. Potenzielle Antragsteller, wie zum Beispiel klassische Tower Companies, aber auch andere Unternehmen, die über die erforderliche Sach- und Fachkunde sowie die Zuverlässigkeit für den Bau und den Betrieb eines Mobilfunkmasts verfügen, haben nun drei Monate Zeit, sich um eine Förderung zu bewerben. Anschließend werden die eingegangenen Anträge geprüft. Die Förderung erhält grundsätzlich das Unternehmen, das den geringsten Förderbedarf für den Bau des Mobilfunkmasts aufruft.

Mit der Vorbereitung und Durchführung der Mobilfunkförderung aus einer Hand treibt die MIG die Schließung von Versorgungslücken im Mobilfunk voran. Sie geht dabei schrittweise vor: Im regelmäßigen Rhythmus veröffentlicht sie unversorgte Gebiete auf ihrer Webseite, die für eine Mobilfunkförderung in Betracht kommen. Ziel dieser Markterkundungsverfahren ist es, einen eigenwirtschaftlichen Ausbau in diesen Gebieten durch die Mobilfunknetzbetreiber abzufragen. Gebiete, für die eine positive Rückmeldung erfolgt, sind nicht förderfähig. Für die übrigen Gebiete beginnt anschließend die Standortvorbereitung. Diese umfasst die Identifikation netztechnisch geeigneter Standorte für neue Mobilfunkmasten oder -stationen sowie die Akquise und vorvertragliche Sicherung solcher Grundstücke, auf denen die geförderte Mobilfunkinfrastruktur errichtet werden soll. Sobald die Standortvorbereitung abgeschlossen ist, veröffentlicht die MIG einen Förderaufruf. Interessierte Unternehmen können sich dann darum bewerben, auf dem jeweiligen Grundstück einen geförderten Mobilfunkmast zu errichten.

Der komplette Förderaufruf kann hier abgerufen werden: https://netzda-mig.de/mobilfunkausbau/foerderaufrufe


Pressekontakt

Annette Mihatsch

Tel. +49 151 54 024 518

E-Mail: annette.mihatsch@netzda-mig.de

 

Die MIG

Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft, kurz MIG, setzt die Mobilfunk-Förderrichtlinie des Bundes in die Praxis um. Mit der Vorbereitung und Durchführung der Mobilfunkförderung aus einer Hand soll sie die Schließung von Versorgungslücken („weiße Flecken“) im Mobilfunk vorantreiben. Ziel ist, bis zum Jahr 2025 99,95 Prozent der deutschen Haushalte und 97,5 Prozent der Bundesfläche mit 4G-Mobilfunk versorgt zu haben. Für den geförderten Ausbau von Mobilfunkstandorten in Deutschland stellt der Bund bis zu 1,1 Mrd. Euro zur Verfügung.

Die MIG wurde 2021 in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet und ist eine Tochtergesellschaft der bundeseigenen Toll Collect GmbH. Sitz der MIG ist Naumburg (Saale).

Weitere Informationen zur MIG finden Sie online unter www.netzda-mig.de

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