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Nächster Förderaufruf und weitere 150 Markterkundungsverfahren starten: Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft bringt den Mobilfunkausbau voran

Naumburg (Saale), 5. Mai 2022  Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mbH (MIG) hat einen neuen Förderaufruf veröffentlicht. Der geförderte Mast soll in der Gemeinde Möhnesee (Landkreis Soest) in Nordrhein-Westfalen errichtet werden und damit die „weißen Mobilfunkflecken“ schließen. Außerdem hat die MIG aktuell weitere 150 Markterkundungsverfahren (MEV) für Gebiete ohne Mobilfunkversorgung gestartet.  

„Die MIG kommt mit ihrer Arbeit gut voran. Rund ein Jahr nach dem Start der ersten Markterkundungsverfahren haben wir inzwischen die Ausbauabsichten der Unternehmen für über 500 Gebiete abgefragt. 367 davon sind bereits abgeschlossen und die Ergebnisse ausgewertet. Demnach haben die Netzbetreiber für 192 Gebiete einen eigenwirtschaftlichen Ausbau innerhalb der nächsten drei Jahre zurückgemeldet. Dort muss also kein Fördergeld fließen, wenn die Mobilfunknetzbetreiber die gegenüber der MIG angekündigten Ausbauvorhaben umsetzen. Das werden wir genau im Blick behalten. Die verbleibenden ‚weißen Mobilfunkflecken‘ werden von uns für einen geförderten Mobilfunkausbau vorbereitet“, sagt Ernst Ferdinand Wilmsmann, Geschäftsführer der MIG.

Dabei folgt die MIG einem mehrstufigen Förderverfahren, das mit einem Markterkundungsverfahren beginnt. Ist nach dessen Ergebnis ein Gebiet förderfähig, erfolgt im nächsten Schritt die Standortsuche und -vorbereitung. Um diese zu vereinfachen und zu beschleunigen, vereinbart die MIG Musterverträge mit Akteuren, die an vielen Orten Grundstücke für geförderte Standorte bereitstellen können. Erst wenn das Grundstück vorvertraglich gebunden und die Abstimmungen mit den örtlichen Behörden sowie die technische Vorplanung des Ausbaus dieser Standorte erfolgt ist, kann ein Förderaufruf veröffentlicht werden.

Eine solche Standortvorbereitung hat die MIG nun für die Gemeinde Möhnesee abgeschlossen. Der Förderaufruf für die Errichtung eines Mobilfunkmasts ist bereits veröffentlicht. Mit dem Mobilfunkmast sollen zukünftig ca. 60 Haushalte und ein großer Ferienpark mindestens mit 4G-Empfang versorgt werden.

„Den Standort haben wir mit Hilfe engagierter Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen im örtlichen Landratsamt und in der Gemeinde gefunden. Das Beispiel zeigt, wie wichtig gute Kontakte vor Ort sind. Wir werden unser Netzwerk regionaler Teams daher erweitern, um den Mobilfunkausbau in schwierig zu erschließenden Gebieten direkt vor Ort zu unterstützen“, so MIG-Geschäftsführer Wilmsmann.

Der erste Förderaufruf wurde im Februar veröffentlicht. Für den jetzt im Bereich der Gemeinde Möhnesee veröffentlichten Förderaufruf können sich ab sofort klassische Tower Companies oder Unternehmen, die über die erforderliche Sach- und Fachkunde sowie die Zuverlässigkeit für den Bau und den Betrieb eines Mobilfunkmasts verfügen, um eine Förderung bewerben. Die Bewerbungsfrist endet nach zwei Monaten.

Mehr Informationen zur Mobilfunkförderung sind unter www.netzda-mig.de zu finden.

Pressekontakt

Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft mbH                         

Dr. Kerstin Küpperbusch                                                                    
Leiterin Kommunikation und Dialog                                                 

Mobil +49 (0) 151 22 848 652                                              

kerstin.kuepperbusch@netzda-mig.de                             

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