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Lückenlosen Mobilfunk fördern: Die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft (MIG) geht an den Start

Start-up im Aufbau // Schließen von Funklöchern ist Unternehmensauftrag // Integriertes Serviceangebot an alle Beteiligten – für Chancengleichheit und Digitalisierung in Deutschland

Berlin, 1.1.2021 – Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) wurde am 1.1.2021 die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft, kurz MIG, als Tochter der Toll Collect GmbH gegründet. Der vorläufige Sitz des Start-up-Unternehmens ist Berlin, zukünftig wird der Hauptsitz in Naumburg (Saale) sein. Geschäftsführer der MIG ist Burkhard Mende, ein zweiter Geschäftsführer wird bis Februar 2021 bestimmt werden.

Das neue Unternehmen hat die Aufgabe, die Errichtung neuer Mobilfunkmasten zu fördern, mit denen bestehende Funklöcher in Deutschland beseitigt werden. Der Hintergrund: Obwohl die Mobilfunknetze in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut wurden, existieren noch immer mehrere tausend Funklöcher, in denen keine mobile und breitbandige Datenübertragung möglich ist. Die aber ist die Voraussetzung dafür, dass Chancengleichheit hergestellt und allen Bürger*innen, Gemeinden und Unternehmen der Anschluss an das Entwicklungspotential und die Zukunftschancen der Digitalisierung möglich ist.

Deshalb setzt die MIG die Mobilfunkstrategie des Bundes um mit dem Ziel, eine deutschlandweite und flächendeckende Versorgung mit schnellen mobilen Sprach- und Datendiensten zu garantieren, die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig zu unterstützen und die Attraktivität des Standorts Deutschland zu erhöhen.

Kern der Mobilfunkstrategie des Bundes ist das Mobilfunkförderprogramm. Dieses sieht vor, dass die MIG Zuwendungen an Infrastrukturgesellschaften und Mobilfunknetzbetreiber (MNB) verteilt, die passive Mobilfunkinfrastrukturen, also Funkmasten errichten – und zwar in den „weißen Flecken“, wo keine Ausbauverpflichtungen durch die MNB vorliegen und ein eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht möglich ist.

In diesem Zusammenhang führt die MIG Geo-Analysen zur Identifizierung der „weißen Flecken“ durch, richtet die relevanten Kommunikationskanäle mit allen Stakeholdern ein und kümmert sich um die Vorbereitung und Durchführung der Förderungen.

Das Team des Startups wird im ersten und zweiten Quartal 2021 aufgebaut.

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